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Lexatoons – Cartoons mit eigenem Stil

Ausstellungseröffnung: „Lachen bis der Tod kommt“

Am 27. September von 18:00 – 21:00 Uhr eröffne ich gemeinsam mit meinem Freund und Cartoonisten-Kollegen Alan Benson unsere dritte gemeinsame Ausstellung. Dieses Jahr in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Torstraße 190 in Berlin-Mitte. Unter dem Titel „Lachen bis der Tod kommt“ zeigen wir bis Ende Oktober ca. 50 neue Arbeiten.

Vor dem Tod kann man sich fürchten oder über ihn lachen. Wir haben uns in unserer diesjährigen Ausstellung für Zweiteres entschieden. Der Titel „Lachen bis der Tod kommt“ ist Programm. Passend dazu erscheint im KLAK-Verlag das erste lexatoons-Buch. Im Vorwort dazu schreibt die deutsche Cartoonisten-Legende Bernd Pohlenz: „Die seit dem Mittelalter stets Angst und Schrecken verbreitende Allegorie des Todes, der Sensenmann, wie er mit scharfer Klinge die Menschen niedermäht, ist in der modernen Zeit angekommen. …. Er kann sich auch mal Schwächen und Fehler erlauben, wie sie jedem normalen Menschen unterlaufen – oder sich ganz einfach nur von Herzen freuen, wenn er zu Weihnachten eine neue Sense bekommt.“ Passender kann man auch die Ausstellung kaum beschreiben.

Der Eintritt ist kostenlos. Anmeldung unter lexaart[a]gmx.de oder Telefon: 0178 8695306 ist wünschenswert.

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Einladung Cartoonausstellung "Lachen bis der Tod kommt", lexatoons, Axel Hörnig, Alan Benson, Volkssolidarität

Sie wollen Ihre Zielgruppe zum Lachen oder Nachdenken bringen?

Dann sind Cartoons vielleicht das richtige Mittel dafür. Hierbei ist es besonders wichtig, über eventuelle Befindlichkeit Ihrer Kunden nachzudenken. Für ein Bestattungsunternehmen wäre ein Cartoon wohl eher nicht die richtige Wahl zur Präsentation ihrer Dienstleistungen.

Die thematische Bandbreite meiner Cartoons geht von Alltagshumor über Beziehungsthemen bis hin zu Gesellschaftskritik. Dabei achte ich darauf, dass die Haltwertzeit nicht allzu kurz ist. Daher beschäftige ich mich weniger mit tagespolitischen Themen.

Als ich in den neunziger Jahren anfing, Cartoons zu zeichnen, arbeitete ich noch mit Feder und Aquarellfarben. Um die Jahrtausendwende entwickelte ich dann Cartoons mit einem eigenen Stil, die ich seit dem Lexatoons nenne. Diese zeichnen sich durch einen einfach gezeichneten Strich aus und werden hinterher am Computer koloriert. Die Figuren haben alle lange, dünne Hälse und Köpfe sowie riesige Nasen und Füße. Die männlichen Figuren sind zumeist nur mit drei Haaren auf dem Kopf versehen.

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Cartoon Ende vom Wurm

Eine Besonderheit hat sich dabei im Laufe der Jahre entwickelt. Da ich zu Beginn der Arbeit an einem Lexatoon oft noch nicht weiß, ob der fertige Cartoon letztendlich im Hoch- oder Querformat verwendet wird, lege ich die Lexatoons mittlerweile quadratisch an. Mit genügend Platz zu den Rändern kann man die fertige Arbeit im Nachhinein so in jedem beliebigen Format verwenden.

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Einer der ersten Lexatoons aus dem Jahr 2000
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