Über mich: Eine kurze Geschichte der Zeit 2016-12-25T13:16:24+00:00
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Über mich: Eine kurze Geschichte der Zeit

Am Anfang war die bewegliche Letter…

Als ich 1980 meine Ausbildung zum Schriftsetzer über mich ergehen lassen mußte, standen wir stundenlang am Setzkasten, mit dem Winkelhaken in der Hand, um zum Beispiel eine Zeitungsseite zu erstellen. Für die Herstellung von Druckvorlagen wurden die verschiedensten Berufe benötigt. Der Redakteur fertigte das Klebelayout an, der Fotograf lieferte die Bilder, die Retuscheure korrigierten Fotofehler auf den Negativen noch mit dem Pinsel, die Reprografie fertigte die Druckplatten für die Fotos an und die Schriftsetzer setzten dann alles zusammen. Von den fertig gesetzten Zeitungsseiten wurden anschließend Matrizen geprägt, von denen wiederum die Druckformen für die Rotationsdruckmaschinen angefertigt wurden.

Heidelberger Tiegel, Druck, Satz, Werbung, lexaart
Fadenzähler, Druck, Satz, Werbung, lexaart

Ein Traum kam über mich

Bereits damals kam der Traum über mich, irgendwann einmal an einer Maschine zu sitzen, die einem das Leben und die Arbeit leichter macht. Es gab ja bereits auch in der DDR die ersten Computer. Damals war es schon ein Fortschritt, Lochstreifen zu programmieren, die dann die Zeilengussmaschinen steuerten. Nachdem ich acht Jahre meines Lebens in verschiedenen Druckereien im Satz, Druck und der Buchbinderei verbracht hatte, saß ich dann 1990 das erste Mal vor einem Computer. Und da fiel mir wieder der eingangs erwähnte Traum von früher ein. Da ich mich als Kind jedoch immer mehr für die Kunst und Malerei interessiert hatte und weniger für Autos und Technik, galt ich in meiner Familie oft als „technisches Embryo“. Dadurch hatte ich immer Respekt, wenn nicht Angst, vor allem was Technik anbelangte. Also hatte ich natürlich auch vor dem Computer erst einmal Angst. Aber nachdem ich mich eine halbe Stunde mit ihm beschäftigt hatte, war diese Angst wie weg geblasen. Seitdem ist er mein liebstes Werkzeug.

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Ein neues Zeitalter

Nach einem Jahr Weiterbildung zum DTP-Fachmann folgten fünf Jahre in der Werbeagentur „Die Zehlendorfer“. Hier lernte ich das Werbehandwerk von der Pike auf. Da es eine kleine inhabergeführte Agentur war, musste man hier einfach fast alles machen. Mein Chef Klaus Dossmann, selber gelernter Schriftsetzer, war ein alter Fuchs von dem man sich viel abschauen konnte. Vom ersten Kundengespräch, über die Entwürfe, dem Layout bis hin zur fertigen Broschüre oder dem fertig aufgebauten Messestand. Das war noch mal eine zweite Lehrzeit für mich. Seither habe ich Werbung und Marketing in den verschiedensten Firmen gemacht. In der Immobilien- und der IT-Branche und seit 2003 in der Bildungsbranche. Da mich um die Jahrtausendwende die neuen Medien immer mehr interessierten, absolvierte ich im Jahr 2001 noch einmal eine Weiterbildung zum Multimedia-Projektmanager. Seitdem betreue ich auch als Freiberufler unter dem Lable „lexaart“ eigene Kunden.

Und ich freue mich immer wieder, neue Menschen kennen zu lernen.

Vielleicht demnächst auch Sie.

Herzlichst Ihr Axel Hörnig

Axel Hörnig, lexaart, für Ihre Werbung